Send in the Clowns

Wie traurig und verrottet muss sich das Leben anfühlen, dass ein erwachsener Mensch auf die Idee kommt, sich als Pennywise-Kopie zu verkleiden und so lange hinter einem Gebüsch oder einer Autobahn-Ausfahrt zu lauern, bis sich endlich mal jemand erschreckt, einen mit dem Telefon abfilmt und schließlich auf Youtube hochlädt? Oh flüchtiger Ruhm … Apropos Clowns: der einzig wahre Robbie W. ist zurück und demonstriert, wie die Verständigung mit der russischen Föderation immer noch am besten funktioniert. Gabriele Krone-Schmalz mag so etwas unseriös finden, bei mir aber ist die Botschaft angekommen. Ich bin damit natürlich etwas spät dran, ich weiß. Schwerwiegende persönliche Gründe (eine Erkältung, ein Friseurtermin sowie ein grundsätzlich epochales Desinteresse) hinderten mich leider daran, dem Weltgeschehen ausreichend Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei war ich einst ein echter Early Adapter, was die Solokarriere von Robbie Williams angeht. Beinahe zwanzig Jahre ist es nun schon wieder her, da stand ich in einem sehr übersichtlichen Häuflein von Musikjournalisten, Britpoppern und auch einigen treuen Take-That-Fans vor der Bühne der Columbiahalle in Berlin und sah Robbie dabei zu, wie er „Life thru a lens“ vermarktete. Noch bevor „Angels“ als Single ausgekoppelt wurde. Ja, so war ditt jewesen. Es ist immer sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass man eher als alle anderen dabei war. Als erster. Nur die Nummer Eins zählt. Das gilt auch für diese lahmen Ranking-Videos der angeblich schlimmsten Gruselclown-Sichtungen. Strengt euch gefälligst etwas an, ihr Freaks! Feiert wie ein Russe! Tanzt als hättet ihr eine Gehirnerschütterung! Ende der Diskussion!

Ich hab noch eine Leiche in Berlin (Die Zahl des Tieres)

„An diesem Wochenende richtete sich Claus-Brunner mit Stromschlägen selbst. Dafür hatte er Kabel abisoliert und an seinen Handgelenken befestigt. Als gelernter Mechatroniker wusste er, wie er die Sicherungen überbrücken musste. Dann betätigte er den Lichtschalter, knipste regelrecht sein Leben aus.“ (Berliner Kurier)

Die Piratenpartei macht ein letztes Mal Schlagzeilen. Und was für welche! Sex, Stalking, Kabel und verwesende Leichen – in der Hauptstadt wird es wirklich nie langweilig. Wem das alles aber noch nicht gruselig genug ist, dem darf ich mitteilen: die Wahlbeteiligung lag am vergangenen Sonntag offiziellen Angaben zufolge bei genau 66,6 Prozent. Nicht nur bibeltreue Christen, rituelle Selbstmörder, Hobby-Magier und Iron-Maiden-Fans wissen, was das bedeutet. Schon erhebt sich das Tier aus dem Wasser der Spree. Drei Köpfe hat das Tier: Rot, Grün und Violett. Und siehe: Es wird ihm Vollmacht gegeben über jeden Volksstamm und jede Sprache, jeden Radweg, jeden Hundehaufen, jeden Puff und jedes Finanzamt. So steht es geschrieben. So ähnlich zumindest.

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Lausche dem Gesang des Windes

Laut wabert es vom Gebäude des Bundesrates in mein Büro hinein. Ich erkenne sie wieder, die Stimme der Anführerin. Leider ist es noch immer viel zu warm, um das Fenster zu schließen. Also höre ich sie durch ihr Megaphon keifen, oder ihr Mikrophon oder was auch immer sie da benutzt – auf jeden Fall sollte es gesetzlich verboten sein, eine solche Stimme auch noch technisch zu verstärken. Wo darf ich unterschreiben? Beim letzten Mal hat sie „We didn’t start the fire“ von Billy Joel gesungen. Was das mit der Erbschaftsteuer zu tun hat, weiß ich nicht. Fragen Sie bitte selbst in Ihrer nächstgelegenen Attac-Zentrale nach. Auch dieses Mal singt sie irgendwas und stimmt Sprechchöre an: EINS-ZWEI-DREI! MA-O-AM! HO-CHI-MIN! KUM-BA-YA! Wäre ich ein Volksvertreter, müsste ich mir das wohl gefallen lassen. Dann würde sie ja immerhin mein Gehalt bezahlen. Dafür würde ich mir dann auch ab und zu zwanzig Minuten Protest-Karaoke gönnen. Als Nachbar der Politik bin ich aber nur die unschuldige Geisel der Keiferin. Eine furchtbare UNGERECHTIGKEIT sei das alles, brüllt sie gerade. Da kann ich nur zustimmen. Erbarme sich jemand und entreiße ihr den Verstärker! EINS-ZWEI-DREI! HÄNGT! SIE! AUF!

Rettung naht durch meine Kopfhörer. Zehn Stunden kühlender arktischer Wind:

Mach dein Kreuzchen (für Dustin, Justin und Chantal)!

Es hängen wieder Gesichter an den Straßenlaternen von Berlin – freundlich lächelnde Menschen, die uns daran erinnern, dass wir demnächst zur Wahl gehen sollen. Ja wahrscheinlich sogar zum festgesetzten Termin am 18. September, heiliger Donnerblitz! Derzeit sorgt die Tatsache, dass ein gewisser Dustin Hoffmann für die CDU in Treptow-Köpenick kandidiert, für allgemeine Erheiterung. Von seinem etwas prominenteren amerikanischen Namensvetter trennen den Treptower Hoffmann knapp 60 Jahre Lebenserfahrung, ca. 40 Zentimeter Körpergröße und natürlich ein N. Ansonsten hat der Berliner Junge zwar noch keinen Oscar gewonnen, sich aber unter anderem – soweit man seiner Selbstbeschreibung Glauben schenken kann – bereits um die Beseitigung von Schadstellen in den Fußgängerwegen seines Wahlbezirks verdient gemacht. Der Name Dustin Hoffman(n) ist in konservativen Kreisen übrigens ziemlich verbreitet, denn auch ein real existierender Dr. phil. Karsten Dustin Hoffmann setzt sich für Recht und Ordnung in Deutschland ein. Karsten Dustin ist ein sehr engagierter Kämpfer gegen den Linksextremismus, verbringt seine Freizeit gerne auf Schützenfesten und boykottiert die Produkte der Firma Haribo. Letzteres habe ich mir nicht ausgedacht, sondern auf seiner Facebook-Seite knallhart recherchiert, so wie es meine Pflicht als einer der führenden Qualitätsjournalisten dieses Landes ist! Was wollte ich nun eigentlich sagen? Ach, ja: Es war wohl nur eine Frage der Zeit, wann die Welle der Dustins, Justins, Kevins, Kimberlys, Shakiras und Chantals auch Einzug in die öffentlichen Ämter hält. Unbestätigten Gerüchten zufolge hat die LINKE in Hellersdorf gerade erst Prof. Dr. Britney-Trinity Kowalski auf einen Listenplatz befördert. Ich kann wohl ohne Übertreibung behaupten, dass die flächendeckende Chantalisierung des Abendlandes bis jetzt wesentlich erfolgreicher war als die befürchtete Islamisierung. Allahu akbar? Dustin ist noch viel akbarer! Wer schenkt ihm sein Kreuzchen?

Gedicht von der Erhaltung der Energie

Es ist das Wetter, sagt die Omi. Es ist der Moslem, sagt der Nachbar. Es ist der Fremde, sagt der Bekannte. Es sind die Waffen, sagt der Pazifist. Es ist mein Beruf, sagt der Soldat. Es ist die Merkel, sagt der Kevin. Es ist das Kapital, sagt die Sahra. Es ist eine Botschaft, sagt der Attentäter. Es ist der Mann, sagt die Frau. Es sind die Eltern, sagt der Therapeut. Es ist das Pack, sagt der Mob. Es ist fünf vor zwölf, sagt der Prophet. Es ist ein Mars-Jahr, sagt der Astrologe. Es ist ein Facepalm, sagt der Student. Es ist ein Katzenbaby, sagt Facebook. Es ist was es ist, sagt die Liebe. What goes around comes around, sagt die Physik.

Baking bad (Backen mit Hitler)

Als Volker Beck diese Woche mit Crystal Meth erwischt wurde, war für die BILD, dem Fachblatt für gesundheitliche Aufklärung, schnell klar: dahinter kann nur Hitler stecken! Eine eilig nachgelieferte Inforeihe klärt nicht nur darüber auf, dass das Führer-Meth offenbar wie Sauerkraut aussieht, sondern lädt mittels geschickt platziertem Werbebanner gleich zum fröhlichen Mitbacken ein. Dass die Grünen wohl irgendwie Nazis sind (und ein Haufen verkommener Junkies sowieso) ist zu diesem Zeitpunkt dank der subtilen Springer’schen Suggestionskraft längst klar. In der Titanic-Redaktion wird derweil die weiße Flagge gehisst, denn Kai Diekmann hat nun endgültig deren Job übernommen. Lesen Sie in der nächsten Woche: Husten, Haschisch, Holocaust – worauf Sie in diesem Frühjahr achten müssen!

BILD

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Wem die Stunde schlägt

Morgens, kurz vor 10 Uhr. Der SATURN-Markt ist noch geschlossen. Was ist los? Schon wieder eine Terrorwarnung? Breaking News? Holladrio! Nein, SATURN macht tatsächlich erst um 10 Uhr auf – ein Umstand, den die hiesige Bevölkerung, aktuell vertreten durch drei vor dem Eingang wartende Gestalten, tapfer zu ertragen gelernt hat. Die erste wartende Gestalt liest in einem „Roman“ von Nicholas Sparks, die zweite Gestalt wischt auf ihrem Smartphone die Keime von links nach rechts, während die dritte Gestalt aus Mangel an medialem Zeitvertreib auf die Kaffee trinkenden Rentner eine Etage tiefer hinabschaut, die Tristesse des gesamten Einkaufszentrums in sich aufsaugend. Aber Hoffnung naht. Die volle Stunde hat geschlagen und die Schranken öffnen sich. Der Tech-Nick wartet mit neuen Angeboten. Er hat sie alle, die Geräte für die Dauerbeschallung, die Panik- und Betroffenheitsmaschinen. Verteidigen Sie Ihre Freiheit! Kaufen Sie ein Upgrade, glotzen Sie auf einen Bildschirm und laden Sie das Spenden-App! Machen Sie mit bei der Facebook-Profilbildchen-Beflaggung und schauen Sie in Caren Miosgas traurige Kulleraugen – bei SATURN jetzt besonders günstig! Unten verlässt derweil ein halbes Dutzend Rollatoren den Frühstückstisch.

Mitarbeiterin des Monats

Frau Klickerklacker* redet. Sie redet sehr gerne und sehr viel. Frau Klickerklacker ist im Sternzeichen der Labertasche geboren, Aszendent Nervensäge. Haben Sie eine Frage zum Zustand der Welt? Setzen sie sich einfach fünf Minuten in die Nähe von Frau Klickerklacker und lauschen Sie. Frau Klickerklacker wird sie ungefragt über alles informieren, denn Frau Klickerklacker hat den Durchblick. Frau Klickerklacker spricht zwölf Sprachen, kocht vegan und liest Bücher von Juli Zeh. Mindestens einmal pro Woche starte sie eine Petition auf Avaaz.org oder Campact.de. Frau Klickerklacker ist viel herumgekommen in der Welt. Wenn irgendwo eine Hütte brennt, war Frau Klickerklacker garantiert schon vor Ort und wird Ihnen mitteilen, wer die Hütte angezündet hat und warum. Meinungsstark, engagiert und immer mittenmang – so ist sie, die Frau Klickerklacker. Bürgerkrieg auf der Krim? Frau Klickerklacker hat mit den Rebellen gesprochen. Islamischer Staat? Frau Klickerklacker hat schon eine Fotostrecke gemacht. Natürlich vor Ort. Nächste Woche ist die Ausstellungseröffnung. Flüchtlingskrise? Die erste syrische Familie sitzt schon bei Frau Klickerklacker in der Küche. Edward Snowden? Frau Klickerklacker hat seine Telefon-Nummer.

Ab und zu muss Frau Klickerklacker leider Geld mit schnöden Aushilfs-Jobs verdienen. Dann trägt sie ihr Wissen und ihr grenzenloses Engagement zu den Geknechteten der Arbeitswelt. Bekommt sie dort eine Aufgabe übertragen, dann diskutiert sie gerne darüber. Frau Klickerklacker hakt lieber einmal zu viel nach als als einmal zu wenig. Denn Frau Klickerklacker möchte alles ganz genau wissen. Manchmal, wenn Sie gerade eine von Frau Klickerklackers dringenden Fragen beantworten wollen, fängt sie ohne Vorwarnung an, in ihr Smartphone zu sprechen. Auf russisch. Ja, Frau Klickerklacker ist immer online. Sollten Sie aber auf die Idee kommen, Ihre Aufmerksamt auch nur kurzzeitig von Frau Klickerklacker abziehen zu wollen, fällt Frau Klickerklacker garantiert ganz zufällig die Visitenkarte eines ägyptischen Dissidenten aus der Tasche, mit dem sie erst heute morgen bei einer Tasse Tee die Nachwirkungen des arabischen Frühlings diskutiert hat. Natürlich auf arabisch. Wissen Sie eigentlich schon genug über die Nachwirkungen des arabischen Frühlings? Ganz sicher nicht. Showtime für Frau Klickerklacker!

Jetzt braucht Frau Klickerklacker aber erst mal eine Pause. Sie kramt eine riesige ungewaschene Sellerie hervor, die wird sie jetzt gleich mal ganz fix in der Büroküche zubereiten, das geht ganz schnell. Das Rezept kann Frau Klickerklacker Ihnen gerne mal aufschreiben, das ist wirklich gut. Können Sie glauben. Leben Sie eigentlich gesund genug? Sie sehen ja doch ein wenig fahl aus. Vielleicht brauchen Sie mehr Sonnenlicht? Sie arbeiten zu viel, ja, ganz sicher! Ach je, jetzt fehlt ihr aber noch das regionale Sesamöl, das gehört auf jeden Fall zu dem Rezept. Kein Problem, Frau Klickerklacker wird mal schnell loslaufen und das regionale Sesamöl besorgen. Irgendwo in der Region. Und dabei gleich ein paar Sonnenstrahlen einfangen. Das geht ganz schnell. Wenn Sie wiederkommt, kann sie Ihnen gerne alles über den neuesten Lebensmittelskandal erzählen. Da freut sich Frau Klickerklacker schon drauf. Rette sich, wer kann!

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* Name von der Redaktion geändert.

Inspired by: Susanne Klickerklacker aus der Sesamstrasse

Wenn dies das Ende ist

Deutschland feiert Silberhochzeit und es ist mir egal. Es ist mir so egal wie jedes Jahr am 3. Oktober und so egal wie damals am Tag der Wiedervereinigung selbst. Egal, egal, egal, schnurzpiepegal! Ich habe mir diesen Staat nicht ausgesucht, ebenso wenig wie ich mir einst den Staat ausgesucht hatte, in den ich nun mal hineingeboren wurde. Sollte sich hinter meiner Staatsbürgerschaft ein höherer Plan verbergen, so wird ihn mir ein gnädiger Weltgeist ganz sicher eines Tages offenbaren. Bis dahin kann ich nur mit Staunen registrieren, wie sich Millionen von Menschen durch ihren Personalausweis, ihren Gemüsegarten und die kulturellen Errungenschaften von wahlweise Kraftklub oder Maria Furtwängler tatsächlich so etwas wie eine soziale Identität zimmern lassen. Schwarz-Rot-Gold ist nicht mal eine besonders schöne Farbkombination. Ich persönlich würde da eher so etwas wie Blau-Weiß-Orange bevorzugen, auf jeden Fall etwas frischeres als die deutsche Beflaggung.

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Ich habe diesen Flyer gefunden, in einer Kiste im Keller, zusammen mit all den anderen Sachen aus dieser Zeit. „Wollt Ihr die Bananenrepublik?“ Am 19. Dezember 1989 haben sie sich auf dem Alexanderplatz getroffen, um das Unmögliche zu fordern. Was wäre denn passiert, wenn die studentischen Anti-Wiedervereinigungs-Initiativen an diesem Tag tatsächlich erfolgreich die Souveränität der DDR verteidigt hätten? Wie lange hätte diese kleine Republik denn überlebt, die als Geschenk an eine Handvoll alter Antifaschisten gestartet ist und schließlich als marode, romantische Projektion in „Goodbye Lenin“ endete? Ja, ich hatte auch eine Gänsehaut, als die abgehackte Statue an einem Kran an Daniel Brühl vorbeiflog. Obwohl es nur ein Film war. Und obwohl es der falsche Lenin war. Ich wusste es doch besser. Ich bin doch in der Ecke aufgewachsen, bin doch selbst noch um die Original-Statue herumgetanzt, abgefüllt mit süßem ostdeutschen Weißwein, nach unserer Schulabschlussfeier. Also wo war ich am 19. Dezember 1989? Wahrscheinlich in irgendeinem Ku’damm-Kino, um mir „Die fabelhaften Baker Boys“ anzuschauen. Ich hatte damals genug von der DDR. Monate zuvor bin ich nur knapp an der Entscheidung vorbei geschlittert, über einen ungarischen Acker in die Freiheit zu hechten – zusammen mit all den anderen hechtenden stone-washed Ossis, die jetzt so gerne die Grenzen wieder hinter sich dicht machen würden. Es sollte wohl nicht sein, lieber Weltgeist, oder?

Stattdessen wartete ich in Berlin auf die Maueröffnung und das Ender der 80er Jahre. Ich kaufte mir ein paar schöne Westplatten, machte Zivildienst, schaute mir nebenbei die wütenden Flyer der studentischen Initiativen an und sparte auf ein Flugticket in die USA. Mehr wollte ich damals nicht. Ich sah dem alten Staat beim Vergammeln zu und interessierte mich noch weniger für den neuen, diese bürokratische Kapitalismus-Parodie namens Bundesrepublik Deutschland. Egal, egal, egal, schnurzpiepegal! Eines Tages wird auch dieser Staat untergehen, wenn nicht nach 40 Jahren, dann vielleicht erst nach 400 Jahren. Die Geschichte ist noch nicht zu Ende, egal was euch die Mutti erzählt. Wie viele deutsche Waffen, Panzer, Mercedes-S-Klassen und Kinder-Milchschnitten braucht die Welt?