Für ein Land, in dem wir gut und gerne halluzinieren

„Ich durfte in meiner Laufbahn die besten Biermarken und schnellsten Sportwagen betreuen, aber noch nie ein dem Wettbewerb so überlegenes Produkt wie Frau Merkel“ erklärte Agenturchef Jean-Remy von Matt Ende Juni in einem Interview mit der ZEIT. Wie hoch war wohl der Krankenstand am Montagmorgen im Hamburger Hauptquartier von Jung von Matt? Ach, hätten sie mal das süße Entenbaby genommen! Deutschlands überlegenstes Produkt ist schwer abgesoffen, die Nachfrage stagniert, die Kunden maulen herum. Aus verlässlichen Quellen (Herrentoilette des China Club in Mitte) weiß ich übrigens, dass die CDU-Fraktion für das kommende Wochenende zu einer geheimen Ayahuasca-Party auf Sylt geladen hat, um dort die Fehler des vergangenen Wahlkampfs schonungslos aufzuarbeiten. Es gibt wohl kaum etwas befreienderes, als nach einer zwölfstündigen Halluzination im eigenen Erbrochenen aufzuwachen. Danach hat man als Christdemokrat keine Angst mehr, weder vor Andrea „Ich hau euch in die Fresse!“ Nahles noch vor der blauen Gurkentruppe.

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3 Kommentare zu „Für ein Land, in dem wir gut und gerne halluzinieren

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