Siebzehn Euro fuffzich

Heute mache ich mir ein paar bunte Gedanken zu einem eher grauen Thema. Ich bezahle seit ungefähr zwei Jahren den obligatorischen „Rundfunkbeitrag“. Mehr oder weniger regelmäßig. Ja, es war ein eher ruckeliger Start mit mir und den eintreibenden Behörden, die ersten Brocken habe ich nachträglich und nur unter Androhung von Zwangsmaßnahmen überwiesen. Ab diesem Jahr aber, so lautet mein edler Vorsatz, werde ich meine 17,50 Euro nun auch brav monatlich entrichten. Was bekomme ich dafür? Nichts. Jedenfalls nichts, worum ich gebeten habe. Drei Dutzend aufgekratzte Quiz-Sendungen, depressive Kriminalbeamte, endloses Gequassel und ein Unterhaltungsprogramm weit jenseits meiner Schmerzgrenze. Kann man machen, aber weshalb soll ich das finanzieren? Sie sehen, ich bin ein GEZ-Muffel alter Schule. Da ich aber nicht hinter Gittern weitermuffeln möchte, lüge ich mir den staatlichen Zwang nun als altruistische Maßnahme zurecht. Marietta Slomka möchte anbauen? Aber sicher. Dieter Nuhr braucht neue Winterreifen? Ich verstehe. Für das Catering der nächsten Inga-Lindström-Verfilmung fehlen noch ein paar Lachsbrötchen? Kein Problem, ich überweise gerne. Und auch die WDR-Redakteurin Elke Thommessen möchte versorgt werden. Aktuell kommt sie ihrem Bildungsauftrag nach, indem sie Serdar Somuncu verklagt. Das ist sicher recht anstrengend, kostet Zeit und Nerven (und vielleicht auch das ein oder andere Lachsbrötchen). Katsching! Herrn Somuncus Reaktion darauf ist konsequent, das muss man ihm lassen: Er wird einfach Bundesanzler. File under: Der längere Hebel.

Take your broken heart, make it into art?

Das Interessante an Meryl Streeps Golden-Globe-Ansprache war für mich nicht der moralische Appell. Den darf man gerne ergreifend, authentisch oder wie auch immer finden, er war in diesem Zusammenhang aber wohl auch nicht anders zu erwarten. Hollywood ist nicht besonders begeistert von Trump, das ist keine große Neuigkeit. Obwohl vier Jahre Verzweiflung und Entrüstung in La la Land doch den ein oder anderen spannenden Filmstoff hervorbringen sollten. Meryl Streep dürfte sich zum Beispiel durch die Darstellung einer gebrochenen Hillary wohl wesentlich mehr Hoffnungen auf einen weiteren Oscar machen als durch die Rolle einer strahlenden Präsidentin (das entsprechende Drehbuch macht ganz sicher schon die Runde). Interessant an ihrer Ansprache war für mich nur der Schluss: „Take your broken heart, make into art“, ein Zitat der verstorbenen Carrie Fisher. Wird nicht genau das auch von Schriftstellern erwartet? Den eigenen Schmerz in Literatur umzuwandeln? Bei Autoren wie Karl Ove Knausgård wird die schonungslose Selbstentblätterung ja gern als große Kunst abgefeiert. Auch Blogger scheinen dann am meisten Wertschätzung zu erfahren, wenn sie möglichst viel Persönliches und Peinliches ausbreiten: gescheiterte Beziehungen, Drogensüchte, Probleme mit dem Stuhlgang. Die Leute lesen so etwas gerne. Nein, das soll kein weiterer Kommentar zum #Kiez-Gate der letzten Woche sein. Nun ja, ein ganz kleiner vielleicht, ich will mir da mal nichts vormachen. Inzwischen aber ist das Interesse daran wieder abgeflacht, die Fortsetzung bleibt aus und die Meute zieht weiter. Was in diesem Zusammenhang nicht vergessen werden sollte: die erfolgreichsten Werke der Literatur sind noch immer rein fiktive Geschichten – Harry Potter, die Bibel oder auch das Kursbuch der Deutschen Bahn.

Das Umfeld bin ich.

Finanzielle Ausbeutung kann ein sexueller Fetisch sein, wussten Sie das? Ein eher seltener Fetisch, aber er kommt vor. Wie und wo ich davon erfahren habe, darüber möchte ich an dieser Stelle elegant schweigen. Die meisten Menschen überfällt beim Anblick ihres leergeräumten Bankkontos wohl eher Panik, einige wenige wiederum kommen dadurch offenbar zum Höhepunkt. Eigentlich ist das gar nicht so verwunderlich, handelt es sich in beiden Fällen doch um Zustände höchster Erregung. Es gibt also Menschen, die erotisch erregt werden, wenn man ihnen das Geld abnimmt. Ja, ich dachte genau das Selbe, was Sie jetzt denken: Das ist doch eine Win-win-Situation im besten Sinne – also wo sind diese Menschen und wie kann man sie erreichen? Ganz so einfach scheint das Ganze aber leider nicht zu sein. Es handelt sich dabei um eine spezielle Unterkategorie des Masochismus, das Opfer erwartet im Zuge der finanziellen Schröpfung also auch noch weitere Demütigungs- und Bestrafungs-Maßnahmen. Das reicht von verbaler Erniedrigung bis hin zum Identitätsklau, und das möglichst fantasievoll und regelmäßig. Wahrscheinlich muss man sich mit diesen Leuten auch noch persönlich treffen. Das kann also schnell anstrengend werden. Wem so etwas aber liegt, dem rufe ich aufmunternd zu: Herzlichen Glückwunsch! Eine Einnahmequelle ist eine Einnahmequelle. Wer bin ich, andere zu richten?

Apropos Identität und Demütigung: Noch während ich diese Zeilen tippe, breitet sich vor meinen Augen ein Drama aus, welches seinen schnellen und vorläufigen Höhepunkt (auch der Voyeurismus gilt ja als sexueller Fetisch) in diesem Einlauf des Jahrhunderts findet. Ich konstatiere Eins zu Null für Herrn Eberling und warte mit Spannung auf die Fortsetzung. Bitte enttäuschen Sie Ihr Publikum nicht, meine Herren! Da die beteiligten Blogger mich beide dankenswerterweise verlinken, wird es nun wohl auch einmal Zeit für die folgende Erklärung. Die Tatsache, dass ich hier keine „Blogroll“ mehr veröffentliche, also meinerseits keine anderen Blogger verlinke, hat einen ganz schlichten Grund: Ich habe es versucht, aber es passt nicht zu mir. Ich bin kein Freund des digitalen Lagerfeuers. Im Gegenteil, ich fühle mich dadurch immer ein Stück zu sehr vereinnahmt und zwangskollektiviert. Mir ist klar, dass mir ohne die Verlinkung anderer Blogger hier ein Großteil der Leserschaft wegbrechen würde. Ich weiß das also zu schätzen. Gleichzeitig wundere ich mich manchmal über das Umfeld, in das ich durch einige dieser Verlinkungen gerate. Auf Facebook wollte mich letztes Jahr eine glühende Verehrerin der LINKEN befreunden, weil ihr offenbar einer meiner Blogbeiträge so gut gefiel. Ich hasse die LINKE.* Aber wo sitzen die Leser, die wirklich zum eigenen Geschreibsel passen? Mir fehlen sowohl die Zeit als auch die Nerven, das herauszufinden. Im Zweifelsfall gehe ich sowieso immer von der Annahme aus, dass mein Werk ein kostbares Geschenk an die gesamte Menschheit ist. Seid umschlungen, Millionen! So bin ich zum Jahreswechsel übrigens auf die Idee gekommen, mir meinen Blog endlich auch entsprechend vergolden zu lassen. Wenn ich beobachte, wer im Internet alles so um Spenden bittet, dann besteht für mich wirklich kein Grund für übertriebene Bescheidenheit. Leider bin ich bereits an dem technischen Versuch gescheitert, einen einfachen PayPal-Button auf dieser Seite zu integrieren. Ich gehe also zu Plan B über und bitte die hier mitlesenden potentiellen Geldgeber, sich diskret nach meiner Kontoverbindung zu erkundigen (arme Schlucker dürfen selbstverständlich weiterhin gratis mitlesen). Schröpfung statt Vernetzung lautet die Devise! Zusätzliche Demütigungen und Erniedrigungen kann ich leider nicht bieten, meine Texte müssen Strafe genug sein.

*Nein, ich hasse die LINKE natürlich nicht. Ich hasse ja nicht mal die AfD. Politischen Parteien gegenüber bin ich zu solch starken Emotionen gar nicht fähig. Aber ich kann wohl ohne Übertreibung sagen, dass ich auch nicht gerade einen Orgasmus habe, wenn Frau Wagenknecht ans Mikrofon tritt. Sollte sie allerdings zu den ersten solventen GroßspenderInnen dieses Blogs gehören, so überdenke ich diese Aussage eventuell noch einmal (für sie wäre das ja schließlich auch nur eine Rückführung bzw. Umverteilung von Steuergeldern, und darauf steht die doch)! Money makes my dick hard. Ich entschuldige mich für diese unnötige Vulgarität und wünsche noch einen schönen Tag.

Murder Weekly (Hühner, zur Sonne, zur Freiheit!)

„Aber ist es nicht wahrscheinlich, dass jeder, der auf dieser Welt etwas zählt (…) auf dem Weg nach oben den ein oder anderen Menschen umgebracht hat? Wenn man nur genug Leute umbringt, dann errichten sie einem Bronzedenkmäler neben dem Parlament in Delhi – aber das wäre Ruhm, und danach strebe ich nicht. Ich wollte nur die Chance, ein Mensch zu sein – und dafür reichte ein Mord.“

Ich hatte dieses Buch bereits vor Jahren geschenkt bekommen. Seitdem ist es immer wieder durch diverse Regale gewandert, ohne dass ich mich zur Lektüre durchringen konnte. Weshalb eigentlich? Vielleicht interessierte mich Indien einfach nicht genug. Obwohl die Inder und Chinesen doch spätestens in zehn Jahren endgültig das Ruder auf diesem Planeten übernehmen werden (erste Entscheidung im neuen Jahr: Hindi oder Mandarin lernen?) Vielleicht hatte ich auch einfach schon genug Reiseberichte von überspannten Damen gehört, die stets mit einem Haufen Eso-Tinnef, bunten Fotoserien, nervtötenden Weisheiten sowie mit Beschreibungen monströser Durchfallerkrankungen zurückkehrten. Eat, Pray, DiarrheaNatürlich war mir klar, dass die auf ihren Selbstfindungs-Trips genauso wenig über Indien gelernt hatten wie ich zuhause beim Streamen eines Bollywood-Musicals. Kurz vor Weihnachten habe ich dann endlich „Der Weiße Tiger“ von Aravind Adiga gelesen. Bin ich jetzt schlauer? Zumindest habe ich mir danach wieder einmal Gedanken darüber gemacht, was es eigentlich bedeutet, ein freier Mensch zu sein. „Der Weiße Tiger“ erzählt die Geschichte eines ungewöhnlichen Aufstieges, irgendwo zwischen „Slumdog Millionaire“ und “So wirst du stinkreich im boomenden Asien“. Die indische Gesellschaft wird hier als ein korrupter Moloch beschrieben, der sich nach außen als größte Demokratie der Welt verkauft, im Innern aber durch eine brutale Hackordnung zusammengehalten wird, in der immer noch die Herkunft über den Wert und das Schicksal eines Menschen entscheidet. Dass der Held in dieser Geschichte am Ende seinen Herren ermordet (das Wort „Boss“ wäre hier wirklich untertrieben und daher fehl am Platz), um sich so aus den Zwängen seiner niederen Geburt zu befreien, ist dabei gar nicht mal das Spannendste. Viel interessanter ist die Frage, warum so etwas nicht viel öfter passiert, und warum sich so unglaublich Viele mit der ihnen zugewiesenen Rolle als Menschen zweiter oder dritter Klasse abzufinden scheinen.

„Dass die Fahrer und Köche in Delhi alle ‚Murder Weekly‘ lesen, muss nicht heißen, dass sie ihren Herren demnächst den Hals durchschneiden. Sie würden natürlich gerne. Selbstverständlich stellen sich Milliarden Diener heimlich vor, wie sie ihre Arbeitgeber erwürgen – darum bringt die indische Regierung ja auch diese Zeitschrift heraus und verkauft sie für nur viereinhalb Rupien auf der Straße, sodass selbst die Armen sie sich leisten können. Es ist nämlich so: Der Mörder in den Geschichten des Blattes ist immer so gestört und sexuell abartig, dass nicht ein Leser sein will wie er — und am Ende wird er immer von irgendeinem ehrlichen, fleißigen Polizisten (ha!) gefasst, oder er wird vollkommen wahnsinnig und erhängt sich mit einer Bettdecke, nachdem er einen gefühligen Brief an seine Mutter oder seinen Grundschullehrer geschrieben hat, oder er wird vom Bruder der Frau, die er umgebracht hat, verfolgt und erwischt, verprügelt und erdrosselt. Wenn also Ihr Fahrer die ‚Murder Weekly‘ durchblättert, entspannen Sie sich. Für Sie besteht keine Gefahr. Ganz im Gegenteil.“

Können Sie sich noch an Truman Burbank aus der „Truman Show“ erinnern? Sobald der auf den Gedanken kam, aus seiner kleinen Welt auszubrechen, schob ihm die Regie alle möglichen Hindernisse in den Weg: plötzlich aufkommende Unwetter, Plakate mit Warnhinweisen zu den Gefahren des Reisens oder wohlmeinende Freunde, die ihn davon überzeugen wollten, dass es daheim doch immer noch am schönsten ist. Am Ende bricht er doch aus, ohne zu wissen was ihn erwartet. Der weiße Tiger dagegen kennt das Ziel seines Ausbruchs ganz genau. Er macht die Schauergeschichten aus „Murder Weekly“ zu seiner eigenen Biographie, ohne sich vor den Konsequenzen zu fürchten. Wer wirklich frei sein will, darf keine Angst haben. Der Hühnerkäfig der sozialen Kontrolle (Familie, Kollegen, Staat usw.)  – versuchen Sie mal, daraus auszubrechen. Versuchen Sie es. Nein? Nicht mal ein Versuch? Gestern habe ich mir eine Packung Taschentücher gekauft. Was das mit den erhabenen Gedanken zur Freiheit zu tun hat, fragen Sie? Nun, die Taschentuch-Industrie scheint sich neuerdings auch um weltanschauliche Fragen zu kümmern, denn auf einer Packung steht „Dream Big“, auf einer anderen „Enjoy the little things“. Heutzutage steht so ein Quatsch ja überall drauf. Ist das nicht auch eine subtile Art der Kontrolle – die Menschen mit Affirmationen, Glückskeksen und Kalendersprüchen bei der Stange zu halten? Auf dass sie gerade genug Optimismus zum Weitermachen aufbringen, aber bescheiden genug bleiben, nicht zu viel vom Leben zu erwarten? How about „Stop dreaming!“ and „Enjoy the big things!“ Sollte ich mich demnächst als Entrepreneur in der Drogerie-Branche versuchen, werde ich das auf meine Taschentücher drucken lassen. Und noch ein paar aufmunternde Zitate von Nietzsche, Müller und Joan Rivers („If I ever lose my middle finger, I will have nothing left to say!“) Make Naseputzen great again!

Und jetzt noch flott die obligatorische Neujahrsansprache. Ein mörderisches, brutales Jahr war es, so liest man überall. Eines, in dem man permanent betroffen zu sein hatte und sich gleichzeitig fragen musste, weshalb das Leben eines einzelnen Menschen, z.B. das eines Popstars oder einer ehemaligen Weltraumprinzessin, so viel mehr Aufmerksamkeit erhält als das von zwölf Zerquetschten. Und warum letztere immer noch wichtiger sind als eine halbe Million Kriegsopfer. Die Antwort ist, denke ich, recht simpel: Der eine schrieb „Last Christmas“, die anderen mussten es sich auf dem Weihnachtsmarkt anhören – wahrscheinlich auch noch wenige Sekunden vor ihrem Tod – und der Rest hatte weder für das eine noch für das andere ausreichend Freizeit und Gelegenheit. Die Chancen, ein halbwegs menschenwürdiges Leben zu führen, vielleicht sogar eines, in dem man sich Urlaubsreisen leisten kann, Glühwein trinkt und nebenbei ein paar Spenden für die dritte Welt abdrückt – ganz zu schweigen von einer glamourösen, unsterblichen Existenz zwischen Kokainrausch und Klatschpresse – diese Chancen sind ganz offenbar noch immer ungleich verteilt. In diesem Sinne: Goodbye, George, und all ihr anderen. It’s hard to love, there’s so much to hate.

When the saints go marching in

Wer sich mit der S-Bahnlinie 5 auf der Ost-West-Achse durch Berlin bewegt, hört dieses schöne Lied mehrmals am Tag. Seit Jahren gehört es zum festen Repertoire der dreiköpfigen rumänischen Unterhaltungstruppe, die hier die Reisenden beglückt. Früher hatten sie ab und zu noch La Bamba eingestreut, inzwischen aber gibt es nur noch When the saints go marching in … frisch aus dem klapprigen Verstärker, untermalt von altersschwachen Flohmarkt-Trompeten und lautstarkem „Gesang“. Keine dreißig Sekunden dauert die Vorstellung, dann geht der Pappbecher herum und die drei Heiligen hüpfen bereits in den nächsten Wagon.

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Was Sie hier sehen, meine sehr verehrten Leser, ist das Foto des Jahres. Zumindest für mich. Tatsächlich finde ich dieses Bild wunderschön. Es sieht aus wie eine Kunst-Installation, perfekt komponiert und ausgeleuchtet. Schließlich war es auch ein Ausstellungsraum, in dem der russische Botschafter in Istanbul erschossen wurde. Sehen Sie die putzigen Bilder mit den russischen Basiliken im Hintergrund? Darunter liegt die Brille des Botschafters. Ein Attentat vor laufender Kamera – für so etwas würden CNN-Reporter ihre eigene Großmutter hinrichten. Ein Attentäter, der sie direkt ansieht, mit der Kanone fuchtelt und ihnen seine Botschaft neben der noch warmen Leiche in High Definition entgegenbrüllt. Bingo! Stattdessen müssen sie meist mit wackeligen Handy-Bildern vorlieb nehmen. Die gab es in diesem Jahr wieder reichlich und in Dauerschleife. Der allmächtige Herrgott segne die Firmen Apple, Samsung und Nokia! Oder um es mit den Worten des jungen Mannes auf dem Foto zu sagen: „Allahu Akbar!“ Oh when the saints go marching in … Wackeln heißt live, wackeln heißt Action! Die restliche Sendezeit (maximal zwei Tage pro Anschlag) wird mit dem Mikrophon vor einem ehemaligen und nichtssagenden Tatort herumgestanden. Was ihnen bleibt in dieser schweren Zeit, ist die Hoffnung, dass es möglichst bald wieder irgendwo anders knallt, und dass dann wieder jemand rechtzeitig mit dem Smartphone wackelt. Tapetenwechsel für müdegeplapperte Journalisten.

Most of the Mostest!

Was bekommt man, wenn die 100 kreativsten Business People für die 50 innovativsten Unternehmen der Welt arbeiten und dabei die 125 Geheimnisse der produktivsten Menschen anwenden? Fliegende Autos? Sprechende Toaster? Freie Energie? Weltfrieden? Oder doch nur die Zahl 275? Denken Sie mal drüber nach! Dieser Beitrag wurde Ihnen präsentiert von den 39 brillantesten Köpfen unter 49, inspiriert von den 66 behämmertsten Zeitschriftentiteln der letzten 20 Jahre.

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